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Betreuung im Gerhard-Uhlhorn-Haus

GUH Hände

Wir geben Kindern, Jugendlichen und Familien durch gezielte Maßnahmen und ein breit gefächertes Angebot Hilfen zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten. Neben Einzelförderungen stellt die feste Bezugsgruppe, die aus acht Kindern, bzw. Jugendlichen und zwei bis drei MitarbeiterInnen besteht, einen "Schonraum" dar, in dem die Kinder und Jugendlichen durch vielfältige Aktivitäten eigene Fähigkeiten und Stärken neu entdecken und verfestigte Erlebens-und Verhaltensmuster verändern können. Das soziale Lernen in der Gruppe bildet den Kern unserer Arbeit.

Durch intensive Hausaufgabenbetreuung in Kleingruppen, gezielte Lernförderung, Vermittlung von Arbeitstechniken und den regelmäßigen Kontakt zu den Lehrkräften der Kinder werden positive Veränderungen im Lern- und Leistungsbereich erreicht. Daneben bieten wir bei spezifischen Problemen zusätzliche Einzelstunden oder Förderung in einer kleinen Gruppe an.

Dauer und Umfang der Maßnahme

Die Dauer einer Betreuung im Gerhard-Uhlhorn-Haus ist abhängig vom konkreten Förder- und Unterstützungsbedarf, beträgt aber in der Regel ca. zwei Jahre. Während die Kinder und Jugendlichen zu Beginn möglichst an 5 Tagen in der Woche kommen sollten, kann die Betreuungsintensität in Absprache mit den Eltern und dem Fachdienst Jugend im Verlauf der Hilfe auch auf eine 4- oder 3- Tagesbetreuung reduziert werden. Dies ist insbesondere in der letzten Phase der Betreuung zur Integration in das soziale Umfeld von Bedeutung. Unter besonderen Umständen kann eine Reduzierung allerdings auch von Beginn an erfolgen. Auch sind in der letzten Phase der Betreuung in Sonderfällen auch 1- oder 2- Tagesbetreuungen möglich. Weiter gibt es die Möglichkeit von Nachbetreuungen.

Grundlagen der Arbeit

GUH Bergklettern

Die Schaffung und Aufrechterhaltung eines „Klimas“ von größtmöglicher Transparenz und wechselseitiger Akzeptanz und Wertschätzung in unserer pädagogisch-therapeutischen Einrichtung sehen wir als wesentliche Grundlage unserer Arbeit. Dazu gehört auch, dass nicht nur körperliche und verbale Gewalt absolut abgelehnt werden, sondern auch schon Heimlichkeiten oder „üble Nachreden“ für uns nicht tolerabel sind. Der respektvolle, aufmerksame Umgang miteinander schafft eine Atmosphäre, in der grundlegende Veränderungen und Entwicklungsschritte möglich werden.
Verlässliche Strukturen, nachvollziehbare Regeln und vielfältige Partizipations- und Beschwerdemöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen bilden einen Rahmen, der einerseits Sicherheit und Orientierung bietet und andererseits das Erleben von Selbstwirksamkeit und weitgehender Autonomie ermöglicht.

Vielfalt der Angebote

Die Tagesgruppen in der Stammeinrichtung sind gemischtgeschlechtlich und altershomogen zusammengesetzt. Die Gruppe der Jüngsten nimmt Kinder ab 6 Jahren auf, die Gruppe der Ältesten betreut bis zum Alter von maximal 16 Jahren. Auf diese Weise kann sich jede Gruppe auf die Besonderheiten der betreuten Kinder und Jugendlichen einstellen und eine altersangemessene Arbeit konzipieren. Darüber hinaus gibt es gruppenübergreifende Angebote, wie z.B. Mädchen- und Jungengruppen, heilpädagogische/ ergotherapeutische Einzel- und Kleingruppenförderung und bei Bedarf spezielle Angebote, wie z.B. ein Gewaltalternativtraining, eine Judogruppe usw.. Im Einzelfall können pädagogisch-therapeutische Einzelsituationen in der Einrichtung angeboten werden.

Familienberatung im Gerhard-Uhlhorn-Haus

GUH Pins

Weiterer integraler Bestandteil der Arbeit ist die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien. Die Eltern- bzw. Familienberatung - auf der Basis einer systemischen und ressourcenorientierten Grundhaltung - findet hauptsächlich in Form von regelmäßigen Beratungsgesprächen im Abstand von zwei bis drei Wochen statt. Darüber hinaus bestehen Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern z.B. durch Elternkurse nach dem Konzept: ‚Macht euch stark für starke Kinder’, durch Video-Home-Training oder besonders konzipierte Zusatzangebote. Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch in kleinen Gruppen sind z.B. an Familiennachmittagen, in Elterngruppen, beim Mütterfrühstück und bei gemeinsamen Unternehmungen, Festen usw. gegeben.

Ein Ziel der Arbeit ist es, Verständnis für die Situation und die Probleme der Kinder zu wecken und gemeinsam Möglichkeiten für einen angemessenen Umgang mit Konflikten in der Familie zu finden. Durch Beratung in Erziehungsfragen, Unterstützung bei der Lösung von Problemen des Alltags und gezielte Anleitungen bei der Bewältigung besonderer Schwierigkeiten sollen die Eltern in der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt werden.

Jobmesse Osnabrück

Besuchen Sie uns auf der Jobmesse am 16./17.09.2017 in Osnabrück.

Flüchtlingshaus Osnabrück

Weitere Informationen zum Flüchtlingshaus Osnabrück

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