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Neue Trägerstruktur für den Lechtenbrink - Mit EVA die Altenpflege sichern

Eine neue Leitungsstruktur für die fast hundertjährige Pflegeeinrichtung auf dem Lechtenbrink in Jeggen: Gerhard Töller und Sabine Weber (vorn), Marlies Hanheide, Claudia Schröer-Mollenschott, Wolfgang Nüsing, Christiane von Burstin und Matthias Bochow. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Mit „EVA“ gehen das Haus am Lechtenbrink und die Diakonie Sozialstation Belm-Bissendorf ab jetzt in die Zukunft. EVA ist die Evangelische Altenhilfe im Osnabrücker Land. Die qualifizierte Altenhilfe sichern, den diakonischen Auftrag weiterhin erfüllen und die Nähe zur Kirche festigen – so das Anliegen der neuen Trägerin der Pflegeeinrichtung in Jeggen.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus am Lechtenbrink und die Pflegebedürftigen, die durch die Pflegekräfte der Diakonie Sozialstation betreut sind, werde sich nichts ändern, versichert Sabine Weber, Geschäftsführerin der Evangelischen Altenhilfe. Neu sind dagegen die rechtlichen Strukturen der Trägerschaft. Seit dem 1. Januar 2018 befinden sich die Einrichtungen unter dem Dach der EVA, einer Tochtergesellschaft der DIOS, Diakonie in Osnabrück Stadt und Land. Dieses stabile Fundament sichert langfristig die qualifizierte Altenhilfe an diesem Standort.

Seit der Gründung des Deutsch-Evangelischen Kinderschutzvereins Osnabrück im Jahr 1920 habe man sich in Jeggen immer den aktuellen Herausforderungen gestellt, weiß Doris Schmidtke, langjährige Aufsichtsratsvorsitzende des Trägers EPPJ, Evangelische Pflege Partner Jeggen. Die Zukunftsfähigkeit der Einrichtung, die Nähe zu den Menschen und die enge Bindung zu den Kirchengemeinden seien die Hauptkriterien für die neue Trägerstruktur, so die Diakoniepastorin, die kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Acht Gesellschaftern gehört die gemeinnützige GmbH EPPJ, es sind die Kirchengemeinden Belm, Gretesch-Lüstringen, Achelriede, Vehrte, Holte, Schledehausen, Wissingen und der Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte. Mit der neuen Struktur werden diese jetzt EPPJ Minderheitsgesellschafter. EVA erhält die Mehrheitsanteile an der EPPJ. Unter dem Dach der EVA stehen außerdem drei stationäre Einrichtungen und ein Pflegedienst im südlichen Landkreis.

Die Minderheitsgesellschafter der EPPJ bleiben das Bindeglied zwischen stationärer und ambulanter Altenhilfe, den Kirchengemeinden und der Diakonie, erläutern Marlies Hanheide und Matthias Bochow, die zukünftig gemeinsam die Minderheitsgesellschafter in der Gesellschafterversammlung vertreten.

„Die neue Trägerstruktur geschieht nicht aus einer wirtschaftlichen Notlage heraus, sondern sie ist ein bewusster Prozess zur Zukunftssicherung von Einrichtungen und Arbeitsplätzen“, ergänzt Gerhard Töller, Geschäftsführer der EVA.

Auch die Einrichtungsleiter Claudia Schröer-Mollenschott, Christiane von Burstin und Wolfgang Nüsing sehen in der veränderten Trägerschaft und im großen diakonischen Verbund neue Chancen, um wirtschaftlich stabile und christlich geprägte, individuelle Altenhilfe anzubieten. Die Einbeziehung der Kirchengemeinden, Seelsorge und Gottesdienste, die Zusammenarbeit mit Besuchsdiensten und die Unterstützung pflegender Angehöriger sollen die diakonische Altenpflege stärken.

Neue Osnabrücker Zeitung - 24.01.2018

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