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Kosten und Zuschüsse

Pflegetagebuchformular

Pflegebedürftige, die durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) in eine Pflegestufe eingestuft wurden, haben die Möglichkeit, die erforderlichen Pflegetätigkeiten durch einen anerkannten ambulanten Pflegedienst durchführen zu lassen (Sachleistungen). Der Pflegedienst rechnet bis zum Höchstbetrag der Pflegestufe direkt mit der zuständigen Pflegekasse ab, verbleibende Restbeträge werden dem Patienten privat in Rechnung gestellt. Alternativ können Pflegebedürftige aber auch die Pflege durch eigene Pflegepersonen, z. B. Angehörige durchführen lassen und bekommen dafür Geldleistungen.

Seit dem 01.01.2013 erhalten auch Menschen mit erheblichen Einschränkungen in der Alltagskompetenz (z. B. durch eine Demenzerkrankung) Sach- oder Geldleistungen, auch wenn sie noch nicht den Pflegebedarf für Pflegestufe 1 erfüllen (sog. Pflegestufe 0).

Neben der Wahl zwischen Geld- und Sachleistungen können Pflegebedürftige auch die sog. Kombinationsleistung wählen. Ein Teil der erforderlichen Pflegeleistungen wird dann durch einen professionellen Pflegedienst erbracht und es können gleichzeitig Geldleistungen in Anspruch genommen werden.

Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

Bei Verhinderung der Pflegeperson durch Krankheit, Urlaub oder aus anderen Gründen, haben Pflegebedürftige Anspruch auf sog. Verhinderungspflege (bis zu einem Betrag von 1.550 € im Jahr). Verhinderungspflege kann auch stundenweise erfolgen. Sie wird bei der zuständigen Pflegekasse beantragt. Der Antrag kann jeweils zu Beginn eines neuen Kalenderjahres erfolgen und sollte sich auf das ganze Jahr beziehen.

Zusätzlich besteht für alle Pflegebedürftigen auch ein Anspruch auf Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung (bis zu einem Betrag von 1.550 € im Jahr).

Wir beraten Sie gerne über die unterschiedliche Leistungsangebote, die wir für Sie individuell zusammenstellen können und die jeweiligen Finanzierungsmöglichkeiten.

Welche Leistungsansprüche Sie gegenüber der Pflegeversicherung haben, finden Sie im folgenden Dokument des Bundesgesundheitsministeriums.

Flüchtlingshaus Osnabrück

Weitere Informationen zum Flüchtlingshaus Osnabrück

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