


Historie des Standorts Dissen
08.11.1901
Zum 25. Firmenjubiläum stiftet Kommerzienrat Fritz Homann 30.000,- Mark zum Bau eines Krankenhauses.
Mai 1902
Grundsteinlegung für das Samtgemeindekrankenhaus Albertinenstiftung.
10.11.1904
Inbetriebnahme des Hauses mit 25 Betten, einer Diakonisse und einer Nachtwache. Das Albertinenstift wird als reines Belegkrankenhaus geführt.
08.11.1926
Anlässlich des 50. Betriebsjubiläums stiftet die Firma Homann weitere 25.000,- Mark für die Erweiterung des Krankenhauses.
12.09.1927
Grundsteinlegung für eine grundlegende bauliche Erweiterung, die auf 100.000,- Mark veranschlagt wird. Die Arbeiten werden von Architekt Temme, Bad Rothenfelde, geleitet; die Maurerarbeiten gehen an die Firma Pauge.
11.07.1928
Das erweitete Haus wird in Betrieb genommen. Fünf Diakonissen sind nun in Dissen tätig. Eingerichtet wurde u.a. ein OP-Raum und eine Leichenhalle. 1929 wird die Küche modernisiert und ein Aufzug installiert. Dazu entsteht ein Röntgenzimmer.
11.04.1939
Baubeginn für das Isolierhaus, das von Architekt Lohse in Dissen geplant wurde.
25.11.1941
Das Isolierhaus wird in Betrieb genommen. Ein unterirdischer Gang von 60 Meter Länge verbindet das neue Haus mit dem Stammhaus.
08.11.1951
Firma Homann schenkt der Samtgemeinde für das Krankenhaus ein 3.500 qm großes Grundstück mit Gebäuden und einen Geldbetrag von 52.000,- DM anlässlich des 75. Firmenjubiläums.
Januar – Mai 1958
Umbau der Wäscherei und der Röntgenabteilung durch Architekt Rehage, Bad Rothenfelde. Außerdem wird in diesem Jahr eine neue Leichenhalle errichtet.
1959
Spende von Konsul Hugo Homann über 50.000,- DM zu seinem 70. Geburtstag.
01.04.1960
Umstellung des bisherigen Belegkrankenhauses in ein Chefarztkrankenhaus. Dr. Pook wird neuer ärztlicher Leiter des Hauses. Das Haus wird mit zwei Abteilungen (Chirurgie und Innere) geführt; dazu sind Belegbetten für Gynäkologie / Geburtshilfe und HNO vorhanden. Das Albertinenkrankenhaus verfügt zu dieser Zeit über insgesamt 80 Betten. Im Zuge der Umstellung werden die Küche und der OP modernisiert und erweitert.
1964/65
Neubau des ersten Schwesternwohnheims mit Schwesternschule durch die Architekten Kreytenberg und Pranschke, Hannover. Der Bau hat einen Volumen von insgesamt 1,57 Millionen DM und wird im Dezember 1965 in Betrieb genommen.
01.04.1966
Wechsel der Trägerschaft. Die Innere Mission Osnabrück (IMO, später Diakonie) übernimmt die Betriebsführung des Hauses. Die Henriettenschwestern v erlassen Dissen.
01.10.1966
Eröffnung der dritten Hauptabteilung “Gynäkologie und Geburtshilfe“.
1967
Als eine Art bauliches „Sofortprogramm veranlasst die IMO die Einrichtung von Verbindungsgängen für die verschiedenen Gebäudeteile des Albertinenkrankenhauses. Zudem wird ein Pavillon in Fertigbauweise für 30 weitere Betten errichtet.
Oktober 1967
Unentgeltliche Übertragung des Samtgemeindekrankenhauses Albertinenstiftung an die IMO mit sämtlichen Grundstücken, Gebäuden und Inventaren. Aus dem kommunalen Haus wird ein konfessionelles evangelisches Krankenhaus.
01.01.1968
Eröffnung der Krankenpflegeschule mit 30 Plätzen.
05.04.1968
Grundsteinlegung für den Neubau des Albertinenkrankenhauses mit einem Volumen von rund 17,5 Millionen DM.
24.01.1969
Richtfest für das neue Albertinenkrankenhauses.
Juni 1970
Baubeginn für das neue Personalwohnheim, das sechs Geschosse umfassen wird. Im Jahre 1972 wird das Bauwerk fertig gestellt und bezogen.
01.07.1970
Das neue Albertinenkrankenhaus wird in Betrieb genommen.
03.11.1970
Festliche Einweihung des neuen Hauses durch Landesbischof i.R. Dr. D. Lilje und den niedersächsischen Sozialminister Partzsch.
1973
Einrichtung einer Belegstation für Augenkranke mit 14 Betten und einer Sehschule.
1974
Einrichtung einer HNO-Belegstation mit 14 Betten. In diesem Jahr wird zudem ein Vierstöckiges Wohnhaus an der Berliner Straße errichtet, in dem auch die HNO-Praxis untergebracht wird. Zudem bietet das Haus Wohnungen für Ärzte und Mitarbeiter.
August 1974
Abbruch des alten Albertinenstifts.
01.10.1977
Eröffnung der Fachabteilung für alkoholkranke Männer „Haus Möhringsburg“ in Badbergen. Das Haus wird von Dr. Bertram ärztlich betreut und bietet 25 Plätze.
1978
Auflösung der Augenstation und Verlegung derselben nach Bad Laer.
01.09.1979
Einrichtung einer urologischen Abteilung mit 14 Betten, urologischer Ambulanz, OP und urologischer Röntgenabteilung. Dr. Klaus Wortberg beginnt seine Tätigkeit in Dissen.
01.02.1983
Stationierung der Rettungswache des DRK-Krankentransportes und Notarztwagens im Pavillon des Krankenhauses.
09.03.1984
Einweihung der Sozialstation durch Sozialminister Schnipkoweit.
Oktober 1985
Beginn der Modernisierungs- und Vergrößerungsarbeiten in der Intensivstation von 90 auf 240qm für sechs Betten.
12.06.1986
Einweihung der neuen Intensivstation durch Sozialminister Schnipkoweit. In diesem Jahr folgt auch die Installation eines Bewegungsbades im Innenhof der Bäderabteilung.
04.12.1990
Die erste Gruppe der “grünen Damen“ beginnt ihren Dienst im Albertinenkrankenhaus.
01.04.1993
Dr. Helmut Kessler wird als Nachfolger des erkrankten Dr. Artur Heering Chefarzt der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung. Diakon Thomas Koch löst als neuer Pflegedienstleiter Oberschwester Marion Hüser ab.
29.09.1993
Die Krankenpflegeschule feiert ihr 25. Jubiläum. 334 Krankenpflegeschülerinnen und- schüler haben bis dahin ihr Examen erfolgreich bestanden.
01.04.1996
Übernahme der Sozialstation, die bislang in der Trägerschaft der beteiligten Gemeinden Dissen, Hilter und Bad Rothenfelde stand, durch Diakonisches Werk.
Januar 1997
Mit Dr. Ludwig Kaiser, Dissen, und Dr. Klaus Jürgen Zhebe, Bad Laer, werden zwei neue Belegärzte für die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe gewonnen. Die Abteilung unter Leitung von Dr. Kessler und seiner Oberärztin Dr. Claudia Gerlach ist deutlich im Aufwind. Sie konnte die Zahl der Entbindungen gegenüber dem Vorjahr verdoppeln.
01.07.1997
Eine erste Hospizhelferinnengruppe für den Südkreis Osnabrück nimmt ihre Arbeit. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Albertinenkrankenhaus, Sozialstation und Krankenhausseelsorge.
September 1997
Die leitende Unrerrichtsschwester Hannelore Mithöfer wechselt in den Ruhestand. Jürgen Striewski wird neuer Leiter der Krankenpflegeschule.
06.11.1997
Verwaltungsdirektor Jochen Kipker tritt nach 17-jähriger Dienstzeit in den Ruhestand. Der Diplomkaufmann Ralf Brinkmann, der bereits Verwaltungsdirektor des Krankenhauses Georgsmarienhütte ist, wird neuer Verwaltungsdirektor in Dissen. Sechs Jahre später übernimmt Diplomkaufmann Mark Reinarz seine Aufgabe.
05.07.1998
Eröffnung der Kurzzeitpflege mit fünf geräumigen Einbettzimmern und zwei Zweibettzimmern im ehemaligen Schwesternwohnheim.
Mai 2000
Das Albertinenkrankenhaus plant umfangreiche Sanierungsarbeiten, in deren Zuge die Chirurgische Ambulanz in das Erdgeschoß verlegt und der OP-Trakt saniert und erweitert wird. Die Sanierung wird etwa 6,8 Millionen DM kosten, von denen die Stadt Dissen 500.000,- DM aufzubringen hat. Der Gemeinderat von Bad Rothenfelde beschloss, der schwer belasteten Nachbarstadt mit 67.000,- DM beizustehen.
25.06.2000
Beim “Tag der offenen Tür“ stellt die geburtshilfliche Abteilung ihre gänzlich neu gestaltete Kreißsäle und die für Wassergeburten geeignete Badezone vor. Gemütlich wirken die Säle jetzt, in Grün- und Rosatönen gehalten. Einer der neugestalteten Kreißsäle verfügt sogar über einen dezenten Sternenhimmel.
März 2001
Chefarzt der Anästhesie, Dr. Karl Hartych, wird pensioniert. Am 15. Juli 1974 trat Hartych seinen Dienst in Dissen an. Wegweisend war damals die Anästhesiekooperation zwischen den Häusern Bad Laer, Melle und Dissen. Sein Nachfolger wurde Peter Poloczek, bislang Oberarzt im Albertinenkrankenhaus.
Oktober 2002
Inbetriebnahme des CT in der chirurgischen Ambulanz.
01.09.2004
Auftakt zur Zusammenlegung des Albertinenkrankenhauses mit dem Diakonie-Krankenhaus Georgsmarienhütte.


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