Ausbildungsinhalte und Ziele
Die Ausbildung wird derart gestaltet, dass das Haus am Schlehenbusch sowie Räumlichkeiten einer ehemaligen Kaserne für die Auszubildenden den Ausgangspunkt der überbetrieblichen Ausbildung darstellt. Im Haus am Schlehenbusch ist der sozialpädagogische Dienst ansässig und Schulungsräume stehen zur Verfügung. Der Betriebshof sowie der Sozial- und Schulungsraum (für Stützunterricht) befinden sich in Räumlichkeiten der ehemaligen Kaserne. Darüber hinaus bietet dort eine Halle die Möglichkeit, bestimmte Ausbildungsinhalte bzw. Gewerke (wie z. B. Pflastern oder Trockenmauern bauen) schrittweise zu erlernen und einzuüben.
Die angehenden Werker im Gartenbau werden zum einen auf dem Gelände der zum Diakoniewerk gehörenden Einrichtungen (Kliniken, Jugendhilfe- und Altenhilfeeinrichtungen) und zum anderen auf Praxisflächen der Fachhochschule Osnabrück ausgebildet.
Bereits Erlerntes wird hier realitätsnah umgesetzt. Tätigkeitsbereiche der Auszubildenden sind neben Pflegearbeiten die Modernisierung und Neugestaltung von Außenanlagen. Hier lernen die Auszubildenden beispielsweise zu pflastern, Trockenmauern zu bauen, Spielgeräte aufzubauen, Gehölze zu schneiden und Beete zu pflegen.
Die Ausbildung sieht innerhalb der drei Ausbildungsjahre auch ein Betriebspraktikum von insgesamt zwölf Monaten vor. Die Praktikumsphase wird möglichst auf alle drei Ausbildungsjahre aufgeteilt, d. h. dass in jedem Ausbildungsjahr vier Monate Praktikum absolviert werden. Praktika können in unterschiedlichen ausbildungsberechtigten Garten- und Landschaftsbau-Betrieben erfolgen und werden durch einen Ausbilder und einen Sozialpädagogen begleitet.
Das Ziel der Ausbildung ist der Berufsabschluss Werker im Gartenbau – Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erlangen die Jugendlichen ihren Hauptschulabschluss.
